Home

Senioren Europameisterschaften 2017 Helsingborg

Geschrieben von Super User. Veröffentlicht in Senioren international

Samstag, 24.06.2017 (Willi):

Nachdem unser Zug bereits um 07 Uhr 52 in Donauwörth abfuhr brachten uns Yvonne und Karin zum Bahnhof. Dort stiegen wir planmäßig in den ICE nach Hamburg um kurz nach Abfahrt durch die Bahn-App zu erfahren, dass kurz vor Hannover immer noch Schäden durch den Sturm vom Donnerstag sind. Diese würden zu einer Verzögerung von 60-90 Minuten führen und wir den Zug nach Kopenhagen in Hamburg nicht mehr erreichen. Dies tat unserer guten Laune keinen Abbruch, nach dem Kauf von einem Körbchen Kirschen von einer Gruppe, die auf Jungesellenabschiedstour waren, fuhren wir weiter Richtung Hamburg und verzehrten Kirschen und sonstigen Reiseproviant.

Kurz vor Hannover verzogen sich die dunklen Verspätungswolken, plötzlich war die Strecke frei und die Ankunft in Hamburg als pünktlich gekennzeichnet. Nachdem wir dann um 12 Uhr 53 in Hamburg ankamen stiegen wir in den dänischen Zug nach „Koebenhavns“ und konnten nach einer Fährfahrt von Puttgarden nach Rödby pünktlich auch den Bahnhof „Koebenhavns Lufthavn“ erreichen und dort unsere Mietwagen übernehmen. Mit den Mietwagen fuhren wir dann über die Öresundbrücke (einfache Fahrt 56.- EUR) in Richtung Sonnenuntergang und Helsingborg. Die Lokale in Helsingborg und Landskrona hatten leider alle schon die Küche geschlossen, lediglich in einem Döner/Pizzastand bekamen wir noch sehr leckeres Gyros mit Pommes und zur Einstimmung das erste Lättöl.

 

Sonntag, 25.06.2017 (Willi):

 

Das umfangreiche Frühstück am Sonntag wurde etwas später eingenommen, dann ging es bei strömendem Regen zur Anmeldung in die Arena in Heslingborg. Unterwegs kauften wir dann in einem riesigen Supermarkt, der auch den ganzen Sonntag geöffnet hatte, einen Getränkevorrat und rosarote Badeschuhe für Inge. Wir lernten auch einiges über Münzen für einen Einkaufswagen und ein freundlicher Schwede empfahl uns die beste Schokolade. An der Halle konnten wir schon mal die Parkgelegenheiten auskundschaften, Thomas und Roland trainierten in der Halle, die anderen ließen es ruhig angehen und schauten sich erst mal in den Trainings- und Spielhallen um. Nach einem gemeinsamen Abendessen beim Italiener in Helsingborg, wo wir feststellten, dass Essig in Schweden unbekannt ist, gings ins Bett um für die Vorrunde Einzel am Montag fit zu sein.

 

Montag, 26.07.2017 (Thomas):

 

Dienstag, 27.06.2017 (Reinhold):

Für den Doppelwettbewerb am Dienstag hatten die Veranstalter mehr Einsehen mit unseren Spätzündern Roland und Willi: Sie mussten erst um 11.30 Uhr an die Platte (wobei quasi verbeamtete Lehrer und Ingenieure gewöhnlich um diese Zeit bereits wieder an den Mittagsschlaf denken). Trotzdem stand am Ende des ersten Matches gegen ein deutsch - schweizer Duo ein ernüchterndes 0:3 zu Buche. Diese Schlappe machten die beiden prompt mit einem ebenso deutlichen Erfolg gegen zwei Griechen wett. Das „Endspiel“ um den Einzug in die Hauptrunde nahm jedoch wieder einen klaren Ausgang, leider zu Ungunsten unserer Zusamtaler Recken. Also blieb „nur“ die Trostrunde, genauso wie für Reinhold und Thomas. Die rangen zunächst nach verlorenem ersten Satz die Deutschen Og – Wannhoff (der heißt wirklich so!) / Reudenbach (die es dann auf wundersame Weise bis ins Halbfinale der Trostrunde schafften) nieder, um anschließend zwei Dänen deutlich den Vortritt lassen zu müssen. Folglich kam es zum Showdown gegen ein türkisches Paar, der durchaus einen anderen Ausgang als 1:3 hätte nehmen können. Wie gewohnt zeigte Thomas sich vom Scheitern völlig unbeeindruckt; auf der ständigen Suche nach Sparringspartnern spielte er im Anschluss Inge mit ihrer zugelosten Partnerin Birgit Kutterer aus dem Siegerland so gut ein, dass sie mit einem furiosen Drei – Satz – Sieg eine russisch – schweizerische Kombination schlugen. Gegen zwei dänische Mädels führten die zwei ebenfalls 2:0, doch nach dem in der Verlängerung verlorenen dritten Satz kippte die Partie leider. Und zum Abschluss hatten sie erneut in fünf Sätzen das Nachsehen gegen ein englisches Paar – schade (oder doch nicht, dazu später mehr)! Am späten Nachmittag war schließlich Marie – Luise mit ihrer Partnerin Anneliese Ottens (über deren QTTR – Wert Willi in ehrfürchtiges Staunen geriet) an der Reihe. Nicht aufgrund deren Unbeweglichkeit, sondern wegen Marie – Luises „undisziplinierter“ Spielweise – so zumindest die Ansicht der Betreuerin von Frau Ottens – unterlagen sie einer Polin mit einer Russin an ihrer Seite. Gegen zwei Engländerinnen fehlte anschließend in der Verlängerung des fünften Satzes das Quäntchen Glück, das sich abschließend gegen zwei Estinnen doch noch einstellte. So konnte jeder mit einem Erfolgserlebnis zum wohl verdienten Essen schreiten, für das Reinhold nachmittags die Stadt ausgekundschaftet hatte. Der vorgeschlagene Asiate hatte Urlaub, aber gleich um die Ecke fand sich eine „Thai Corner“, deren äußerer Eindruck Thomas zwar spontan abschreckte. Mit den Gerichten konnten gleichwohl alle zufrieden den Heimweg antreten und den Tag gemütlich (in der Hotellounge) ausklingen lassen.

Mittwoch, 28.06.2017 Reinhold):

Denn am Mittwoch standen ja keine Wettbewerbsspiele an – was aber für die drei Freaks Roland, Thomas und Willi nicht bedeutete, dass sie nicht trotzdem die Trainingshalle aufsuchten, während der Rest einen Abstecher in die frühere königliche Sommerresidenz Sofiero machte. Der überraschend fällige Eintritt lohnte sich, selbst wenn die Rhododendren weit gehend verblüht waren und der bezaubernde Garten (mit verwunschenen sprechenden Bäumen) zehn Meter vor dem Meer urplötzlich an einem Zaun endete. Auf der Suche nach einem Kaffee landeten wir wieder vereint in einem urigen Strandbad mit Selbstbedienung. Mitten auf dem Meer genossen wir Sonne, frische Luft und Wasser, links und rechts flankiert von den originellen Umkleidekabinen für Männlein und Weiblein. Warum Roland und Thomas nicht dort, sondern in Borstahusen (das Thomas ausfindig gemacht hatte) in der Ostsee baden gehen wollten, wissen nur die Götter. Letztlich kniffen sie allerdings vor dem wenig Vertrauen erweckenden Wasserzustand (oder doch eher der Temperatur?); Inge und Marie – Luise tauchten immerhin ihre Zehen hinein, um sie anschließend vor den Scheren der Schalentiere in Sicherheit zu bringen, die Kinder zum Spaß aus dem Wasser angelten und auf dem Kai laufen ließen. Unterdessen hatte Willi einen Tisch bei einem Fischgeschäft mit angeschlossenem Imbiss (und moderaten Preisen) belegt. Spannend die Auswahl unter den nur auf Schwedisch angeschriebenen Fischen – die bei den meisten mit vorzüglichen „Fish ´n Chips“ endete. So gestärkt verzichteten wir auf den von Thomas geplanten Rundgang durch das Dörfchen; für ihn Anlass, sich allein zu Fuß auf den Weg nach Landskrona zu machen, um die Gegend zu erkunden und erst bei Anbruch der Dunkelheit einzutreffen, als seine Mitbewohner bereits ernsthaft an eine Vermisstenanzeige dachten!

Donnerstag, 29.06.2017 (Roland):

Der Donnerstag war also der sogenannte „Großkampftag“ für die Zusamtaler Truppe. Willi und Roland hatten sich ja für die „Champions-League“ im Einzel qualifiziert. Leider ging es für beide wieder zeitig los, zu einer Stunde, wo man normalerweise nicht an Tischtennis denkt und auch die Motorik eine gewisse Anlaufzeit bräuchte. Um 9:00 Uhr also spielte Willi gegen einen Paul Laverty aus England und musste nach furiosem Start und einer 2:0 Führung, dann doch im Fünften mit 9:11 eine vermeidbare Niederlage hinnehmen. Bei Roland war die Sache klarer, er konnte mit 8,3 und 10 Punkten und damit einem 0:3 gegen den Schweden Hans-Inge Bengtson nicht gerade glänzen. Trotzdem hatten wir uns im Vergleich zu Bremen, EM 2013 gesteigert.

Bei Reinhold und Thomas lief es leider auch nicht viel besser. In der „Euro-League“ standen wieder zwei Schweden als Gegner an, die ihren Heimvorteil ( wo auch immer der war), gnadenlos ausnützen konnten. Reinhold unterlag John Ekström mit 1:3 und  Thomas hatte gegen Per-Anders Källberg mit 0:3 das Nachsehen. Wir Herren nahmen es aber sportlich, Thomas und Roland trainierten fortan zu jeder Gelegenheit miteinander oder mit anderen „Sparringspartnern“. Reinhold und Willi waren voll und ganz dem Damen-Coaching zugewandt. Das zahlte sich dann bei Inge und Marie-Luise aus. Gegen Helga Vasemägi aus Estland konnte Marie-Luise beim 1:3 zwar nicht gewinnen, sich aber mit einem Satzgewinn Respekt verschaffen. Inge hatte in der weiten Runde der Consolation, Anette Spängberg (SWE) gegen sich und löste die Aufgabe sehr sicher mit einem 3:0 Erfolg. Man kann die Schweden also doch bezwingen!! Leider war dann auch für Inge das Ende der Fahnenstange erreicht. Achtbar unterlag sie mit 1:3 gegen Sophie Meslin aus Frankreich.

Den Rest des Tages konnten wir dann noch das ein oder andere gute Einzel in den verschiedenen Hallen der Helsingborg-Arena zu Gemüte führen. Den Abend liesen wir in unserem Wohnort Landskrona, im „Speakers-Korner“, bei einem saftigen Burger und entsprechend Lättöl gemütlich ausklingen.

Freitag, 30.06.2017 (Inge):

Am Freitag war der Tag der Doppel bei den Europameisterschaften in Helsingborg

nachdem am Vortag die Gruppenspiele stattgefunden und es leider alle Doppel nicht in die Hauptrunde geschafft hatten, waren alle hoch motiviert und wollten in der Trostrunde nochmal alles geben.

Hier nochmal die Gruppeneinteilung mit den Ergebnissen:

Gruppe 14 – Willi/Roland

Dänemark/Dänemark 0:3

Griechenland/Griechenland 3:0

Schweiz/Deutschland 0:3

Gruppe 46 – Reinhold/Thomas

Dänemark/Dänemark 0:3

Türkei/Türkei 1:3

Deutschland/Deutschland 3:1

Gruppe 3 - Marie-Luise / Anneliese Ottens

England/England 2:3

Estland/Estland 3:0

Polen/Russland 1:3

Gruppe 13 – Inge/Birgit Kutterer

Dänemark/Dänemark 2:3

England/England 2:3

Russland/Schweiz 3:0

In den Trostrunden war wie immer K.O. System angesagt und so konnte man sich keine Schwäche erlauben. Nachdem sich alle auf einmal einspielen wollten, waren wie immer in der Trainingshalle alle Platten voll belegt und für einen Laien hatte das etwas von einem Ameisenstaat – Spieler, Bälle und durcheinander wohin man schaute. Trotzdem fanden alle ein für paar Minuten Zeit sich warm zu machen und um 11.00 Uhr ging es dann los.

Gleich zu Beginn um 11:00 Uhr mussten Reinhold und Thomas und Willi und Roland an die Platte.

Reinhold und Thomas spielten gegen zwei Engländer (Christopher Beckley/Elseddig Hafzalla) und hatten einen schlechten Start, doch am Ende konnten Sie sich mit 3:2 Sätzen in die nächste Runde retten. Nicht viel besser erwischten es Willi und Reinhold gegen ihre Gegner aus Deutschland (Ralf Jung/Karsten Pohl) – doch auch sie schafften am Ende ein 3:2.

Um 12:00 Uhr dann die nächsten Begegnungen:

Inge trat mit ihrer Partnerin Birgit gegen Erika Peter/Marianne Lutz (Deutschland/Österreich) an und es gelang ihnen ein super Einstieg mit einem 3:0 Sieg.

Zeitgleich hatten Willi und Roland ihr zweites Rundenspiel gegen ein „gemischtes“ Doppel aus Deutschland und Belgien (Roland Purmann/ Dirk Bombeeck) – und auch hier ging es den Beiden jetzt leicht vom Schläger und so stand es am Ende 3:0 für sie.

Jetzt ging es Schlag auf Schlag und alle die nicht gerade selber spielten hatten Mühe die Hallen und die Tische aufzusuchen um ihre TT Kollegen/innen zu unterstützen und auch nichts zu verpassen.

Um 12:20 Uhr standen also Reinhold und Thomas wieder an der Platte und diesmal kamen ihre Gegner aus Norwegen (Trond Gronmyr/Jens Elverhoi). Nach einem spannenden Kampf ging das Spiel mit 3:1 Sätzen an Deutschland und man war bereits in der dritten Runde angekommen.

13:30 Uhr - Inge und Birgit waren ja noch in der zweiten Runde und da ging es diesmal gegen eine Mannschaft aus Polen und Czechien (Haline Kaman/Sidonia Jesenska). Aber die Mädels ließen sich durch nichts aus der Ruhe bringen und entschieden auch dieses Spiel mit 3:0 für sich.

Wenn sich jetzt langsam jemand fragt wo denn das vierte Doppel (Marie-Luise und Annelies) geblieben ist – die saßen immer noch auf der Bank und warteten auf ihren Einsatz, denn ihre Klasse hatte erst später angefangen und dann bekamen sie auch noch ein Freilos. Dies hieß zwar für sie eine lange Wartezeit, aber für alle Anderen eine super Unterstützung!

Um 14:00 Uhr gingen dann Willi und Roland gegen ein spanisch/portugiesisches Doppel mit den wohlklingenden Namen Miguel Exposito und Antonio Azedo Bentes an den Start. Jetzt in der dritten Runde wurden die Gegner schon stärker und das spürten auch die beiden bei ihrer Begegnung. Nur knapp mit 3:2 konnten sie am Ende in die nächste Runde einziehen.

Bei Thomas und Reinhold hingegen lief es nicht so gut und sie hatten gegen die Doppelpaarung aus Deutschland (Andreas Spilke/Matthias Wrusch) von Anfang an keinen leichten Stand.

Trotz eines gewonnen Satzes konnten die Beiden das Spiel nicht mehr drehen und somit ging der Sieg diesmal an die Gegner. Leider bedeutete dies das Aus für unser Doppel.

14:30 Uhr: Auch Inge und Birgit mussten feststellen, dass die Luft jetzt immer dünner wird.

Gegen ihre Gegnerinnen aus Deutschland (Susanne Amos/Carola Mehner) lagen sie mit 0:2 zurück und sahen sich damit schon fast ausgeschieden, als sie sich nochmal mit Hilfe ihrer Fan´s motivierten und alles gaben. Am Ende war es dann ein etwas glückliches 3:2 und die Freude über den Einzug in die nächste Runde war groß.

Aber jetzt war es soweit – Marie-Luise und ihre Partnerin Anneliese griffen endlich ins Geschehen ein und hatten es direkt mit einem international besetzten Doppel zu tun - Ludmilla Gusseva aus Estland und Pirkko Mäkinen aus Finnland wollten unbedingt das Weiterkommen der Beiden verhindern. Dies ließen die routinierten Spielerinnen aber nicht zu und setzten sich mit 3:0 Sätzen klar durch.

Um 15:00 Uhr gingen dann Willi und Reinhold (inzwischen die 4. Runde) wieder an den Start und spielten sich gegen das Doppel aus Belgien (Paul Damain/Marc Lambot) ein. Schon da wurde klar – das wird kein Spaziergang mehr- und so war es dann auch im Spiel. Die starken Belgier legten gleich richtig los und Willi und Roland konnten nur noch dagegen halten. Leider reichte es am Ende beim 3:0 nicht um im Wettkampf zu bleiben.

Um 15:30 Uhr war ein langer Tischtennis Tag noch nicht zu Ende und die Mädel´s mussten nochmals ran. Marie-Luise und Anneliese hatten diesmal zwei Tschechinnen bei sich an der Platte und sahen sich zwei sehr starken Spielerinnen gegenüber. Leider konnte auch dieses Spiel nicht mehr gedreht werden und so stand es am Ende 0:3 – und das unvermeidbare „Aus“ für die Damen.

Ebenfalls noch spielen mussten Inge und Birgit und die Gegnerinnen hießen diesmal Liss Rasmussen aus Dänemark und Beate Koch aus Deutschland.

Alle Kräfte wurden aufgeboten und alle Fans aus den beiden Spieler-Lagern waren am Spielfeldrand und dementsprechend laut wurde es auch bei den Sätzen. Mit viel Ruhe und ihrer inzwischen gewonnen Sicherheit konnten die Beiden das Spiel am Ende mit einem deutlichen 3:0 für sich entscheiden. Erst nach dem Jubel und als Willi dann an die Platte kam und ihnen mitteilte, dass das hieß „ihr seid im Endspiel“ wurde ihnen bewusst wie weit sie inzwischen gekommen waren.

Doch die Freude wurde schnell getrübt, als man feststellen musste, dass das Endspiel erst am Samstag um 09:00 Uhr stattfindet und wir ja eigentlich da schon auf dem Weg nach Hause sein sollten.

Also wurde Kriegsrat gehalten, alle verfügbaren Schiedsrichter und Oberschiedsrichter befragt, ob es nicht eine Möglichkeit gäbe das Spiel noch an diesem Tag zu spielen, doch die Gegnerinnen waren bereits so erschöpft von ihrem Tagespensum, dass sie es ablehnten.

Jetzt war guter Rat teuer und es wurden alle Zugverbindungen aus dem Internet herausgesucht, um das Endspiel doch noch möglich zu machen. Es blieb uns nur die Lösung dass Roland, Thomas, Reinhold und Marie-Luise in der Früh schon losfuhren und Willi und Inge mit gepackten Koffern zum Endspiel fahren und versuchen anschließend ihren Zug noch zu bekommen.

….. und so wurde es dann auch gemacht!

 

Samstag, 01.07.2017 (Willi):

Nachdem sich Inge und Birgit für das Endspiel qualifiziert hatten war unser Zeitplan für Samstag sehr eng geworden. Marie-Luise, Reinhold, Thomas und Roland fuhren direkt vom Frühstück Richtung Kopenhagen damit nicht alle 6 den Zug versäumen und um für Inge und Willi die Mietwagenabgabe und die Shuttleverbindung innerhalb des Flughafens zu klären.

Willi fuhr mit Inge zur Halle, wo sich Inge und Birgit um 08 Uhr 15 in der Haupthalle trafen. Dort sollten an 16 Tischen die Endspiele der Consolation stattfinden. Die Gegnerinnen aus Wimmelburg (Wimmelburg ist eine Gemeinde westlich der Lutherstadt Eisleben im Landkreis Mansfeld-Südharz in Sachsen-Anhalt) waren dann auch bereits um 08 Uhr 50 anwesend, einem pünklichen Beginn stand dann nach kurzer Absprache mit dem Tablemanager nichts mehr im Weg. Die Beiden machten es aber dann doch sehr spannend und konnten die 3 Sätze mit 11:9, 11:9, 12:10 gewinnen und standen dann als Siegerinnen der Consolation fest. Die Siegerehrung mit Medaillen wurde gleich im Anschluss an der Platte vorgenommen so dass Inge und Willi bereits um 09 Uhr 25 aufbrechen konnten und den Zug nach Kopenhagen Bahnhof pünktlich erreichten (das wäre bei einem 5-Satz Spiel ganz schön knapp geworden). Auch bei der weiteren Rückfahrt verlief alles nach Plan, der Regionalzug von Ingolstadt nach Donauwörth hielt zwar auch an völlig unbekannten Orten und vom Schlossfest in Neubrug waren mehrere beschwippste eingestiegen, aber wir erreichten um 0 Uhr 21 Donauwörth und wurden dort wieder von Karin und Yvonne abgeholt.